Fragrance Foundation Deutschland e.V.

LE MALE - Jean Paul Gaultier

Hall of Fame 2011

Sieger in 2006, '09 und '10

JEAN PAUL GAULTIER - Nichts ist unmöglich.

Als Jean Paul Gaultier 1976 in Paris seine erste Modekollektion präsentierte, entsprach diese ganz seinem damaligen Image – fröhlich, bunt gemischt, unkonventionell. Alles mit Allem zu kombinieren, die Kontraste, das Zwiespältige inspirierten ihn.

In den folgenden Jahren begann eine wachsende Öffentlichkeit, sich für die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten von Mode zu interessieren. Und Jean Paul Gaultier war das Enfant terrible dieser neuen Kreise.

21 Jahre später wird für Jean Paul Gaultier ein großer Traum Wirklichkeit – er betritt das Universum der Haute Couture. Jetzt ist Luxus sein großes Thema, das er mit Avantgarde verbindet. Er erfindet den Ausdruck von Eleganz neu und überrascht durch exzellente Verarbeitung und großes handwerkliches Können. Aus dem ehemaligen Enfant terrible wurde ein hochrespektiertes Mitglied der Pariser Haute Couture.

Anpassungsunwillig ist Jean Paul Gaultier noch immer. Doch mehr als zu provozieren suchte er stets nach der Möglichkeit, seine Überzeugungen in seinen Kreationen mitzuteilen. Sein hellwacher, inspirierter Geist, der Esprit français, sein hintersinniger Humor sind stets in seinen Entwürfen präsent. Das gilt gleichfalls für seine Düfte, die sein Modethema vollenden. Sie sind auch immer ein Teil seiner selbst.

Als Le Male 1995 auf den Markt kam, löste dieser Duft – nicht nur durch den blauen Torsoflakon mit den sieben Streifen – eine Art Revolution in der Parfumwelt aus. Jean Paul Gaultier hatte mit allen Regeln gebrochen, als er der traditionellen Lavendelnote herkömmlicher Herrendüfte mit frischer Minze einen Hauch sinnlicher Vanille beimischte. Wie die Männermode von Jean Paul Gaultier ist Le Male ein Duft außerhalb der Norm, der die Sehnsüchte des freiheitsliebenden Mannes enthüllt. Ein Abenteurer mit großem Herzen, frech und willens stark, zu allem bereit.

Unsterblich durch seinen Schöpfer
und seinen Platz in der „Hall of Fame“.